5. Mai 2020 – Tag der Inklusion

Aktionen im öffentlichen Raum blieben diesmal aus. Der Tag der Inklusion, der sich europaweit jährlich zum selben Datum wiederholt, ging heuer ganz still und leise – überschattet von COVID 19 – über die mediale Bühne.

1993 riefen die Vereinten Nationen den „Tag der Inklusion“ ins Leben. Das Ziel: die Öffentlichkeit auf die eingeschränkten Möglichkeiten für Menschen mit Behinderung aufmerksam zu machen. Trotz UN-Behindertenrechtskonvention bestehen auch in Österreich – einem Land mit starken rechtlichen Grundlagen und einer Vielzahl an Leistungen –  noch viele Barrieren die ein inklusives Leben für alle noch „behindern“.

In Corona-Zeiten erleben wir alle, was es heißt, nur eingeschränkt teilhaben zu können. Behinderten Menschen geht es - auch ohne Krise - in ihrem Alltag oft so.

Inclusion Europe – jene europäische Kraft die sich für eine Inklusive Welt einsetzt und eng mit Begleitungseinrichtungen zusammenarbeitet - setzt sich aktuell via Onlinemeetings mit der Thematik Corona und Behinderung auseinander. Denn, die derzeitigen Einschränkungen führen auch Personen mit Behinderung und deren Angehörige an ihre Grenzen – mehr als sonst.

Der österreichische Behindertenrat rief zu dieser brisanten Thematik eine Pressekonferenz aus.

Mehr dazu unter: www.behindertenrat.at