Nahtloskunst - ein art brut Atelier

1991 stellte die Lebenshilfe Mürztal ihren Kunden und Kundinnen erstmals die Möglichkeit der künstlerischen Betätigung bereit. Aus dem damaligen Pionierprojekt entwickelte sich ein professionell agierendes Atelier.

Autodidaktische Kunst (von Laien, Kindern oder Menschen mit einer geistigen Beeinträchtigung) nennt man art brut. Zu Deutsch: ”wilde, rohe Kunst”. Diese Kunstform folgt keinerlei zeitgenössischen (Markt-/Kunst-)Strömungen, und vor allem keiner akademischen Ästhetik. Der Begriff art brut wurde vom französischen Maler Jean Dubuffet (1901 – 1985) geprägt.

NAHTLOSKUNST begreift sich als ART-BRUT Atelier für Künstler*Innen mit Beeinträchtigung. Das Atelier ermöglicht nun seit 26 Jahren Künstler*Innen eine professionelle Teilhabe am Kunst- und Kulturgeschehen.

NAHTLOSKUNST stellt die erforderliche Infrastruktur zur Entstehung und Förderung der individuellen Ausdrucks- als auch Präsentationsformen zur Verfügung und entwickelt sich naturgemäß mit den Künstler*Innen weiter.

Die Entwicklung und Organisation von Präsentationsplattformen sowie die Ausstellungskonzeption sind weitere Agenden des Projektes.