Erinnerungszeichen restauriert

Im Zuge der T-4 Aktion im Februar 1941 wurden 140 Menschen mit Behinderung aus der seinerzeitigen Siechenanstalt in Kindberg nach Linz deportiert und dort im Schloss Hartheim ermordet. Am 8. Mai 1992 wurde von der „ökumenischen Arbeitsgemeinschaft Kindberg“ in der Kriegerdenkmalanlage vor der Pfarrkirche Kindberg eine Gedenktafel in Erinnerung an die NS-Opfer der Region errichtet. Die Gedenktafel war 28 Jahre lang der Witterung ausgesetzt. In Kooperation mit der Stadtgemeinde Kindberg wurde der Gedenkstein nun von der Lebenshilfe Mürztal fachmännisch restauriert. 

Sozialbegleiterin Bianca Fankl, im Erstberuf Vergolder- und Staffiererin, widmete sich gemeinsam mit Kunde Alexander Hölbling der Neufassung der Gedenktafel. Über 1 Monat lang wurde daran gearbeitet - der Stein gereinigt und die Inschrift neu gefasst. Im Dezember wurde die Gedektafel nun wieder an ihrem ursprünglichen Platz montiert. 

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